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The Light of the Silent

In meinem letzten Artikel habe ich kurz angeschnitten, warum ich in den letzten zwei Jahren in der Versenke war. Vielleicht war es aber auch nur eine Kreativ-Pause, in der ich in der Unendlichkeit verschollen war. Na ja, es war nicht nur eine Auszeit für mein kreatives Schaffen, dazu kam noch ein tristes Single da sein und der Verlust meines Jobs. Zuviel auf einmal aus meiner Sicht, ich würde sagen, das war das ganze Paket. Man fühlt sich wie ein Hamster, der in seinem Laufrad auf den Weg macht und niemals ankommen wird, kein Licht am Ende des Tunnels, umgeben von Dunkelheit.
Das Leben ist halt nicht immer fair, aber irgendwie geht es immer weiter, mit oder ohne Probleme, wobei es ohne Probleme wesentlich entspannter ist. Um den ganzen ein Ende zu bereiten, musste als Erstes ein Job her, aber auch das gestaltete sich nicht so einfach, denn wenn man in unserer „Geiz ist Geil“ Gesellschaft überleben will, muss man für seinen Job auch dementsprechend honoriert werden, was die Arbeitgeberfront nicht ganz so sieht. Selbst wenn die Nummer mit dem schnöden Mammon einigermaßen geregelt ist, kommt bei mir immer noch ein weiteres Highlight dazu und das ist mein Alter. In Deutschland schreien alle lautstark nach Fachkräften, aber wenn man dann auf deinen Tacho schaut und sieht, das du schon ein gewisses Alter auf der Nadel hast, ist Schluss mit lustig, du kannst soviel Erfahrung haben wie du willst, aber sei bloß nicht zu alt. Wie dem auch sei, auch bei diesem Thema habe ich aus der Dunkelheit gefunden und war somit schon mal ein Problem los.
Was die Liebe angeht, ist es nicht ganz so einfach, wem soll man da eine Bewerbung schicken 😉 . Nein, Spaß bei Seite, denn die Liebe ist nicht planbar, es kommt wie es kommt, meist unverhofft und wenn, dann richtig.
Die Nummer mit meiner Kreativität in puncto Fotografie und schreiben hat sich dann irgendwie von selbst gelöst. Ich denke mal, es war nur eine Kopfsache, mein kleines Hirn hat sich so sehr auf alles andere versteift, so das kein Platz mehr für die schönen Dinge übrig war.

Thats life, jeder von euch hat sich mit Sicherheit schon in einer solchen Lebenssituation befunden, gefangen in der Unendlichkeit und umgeben von Leere, aber das ist halt nicht das Ende. Es geht immer irgendwie weiter oder mit den Worten von Herbert Grönemeyer „Kopf hoch, tanzen ….. Kopf aus und raus“.

Genug der verwirrenden Worte, ich wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Stöbern im VEB.

 

***Das Leuchten der Stille***

Gefangen in der Unendlichkeit
nichts als Schmerz und Leid
für den Neuanfang du bist bereit

Du willst entfliehen
raus aus der Leere
die Hoffnung im Herzen
du vergisst all die Schmerzen

Stunden
Tage
Jahre
was sollst du an diesem Ort
du muss einfach nur hier fort

Ohne Kompass
ohne Licht
nein
so einfach ist das nicht

Folge deinem Herzen
dazu der Wille
und nutze
das Leuchten der Stille

Es weist dir den Weg
aus der Einsamkeit
und macht dich
zum Neuanfang bereit

©*VEB*

2 Kommentare

  1. Ich möchte eine kleine Diskussion zu diesem Artikel, die auf Facebook stattgefunden hat, nicht vorenthalten und hefte sie deswegen einfach mal hier an.

    • Marion Günther
      ein Fachkraft mit 20J… utopie… 😉 und die Worte von Grönemeyer ,,,Kopf hoch, tanzen .. Kopf aus und raus“… leichter gesagt… denn das,,Hirn sei still,,ich will schlafen kommt sehr schnell wieder und öfter..bevor vieles wieder im Lot ist … Guten morgen 🙂

      Veb Bildwerk
      Hallo Marion,
      ich denke mal das man sich die Zeit als verbündeten in sein Boot holen sollte, damit man nicht so lange in der Einsamkeit verschollen ist. Mit ihr hast du jemanden an deiner Seite, der die Länge deiner misslichen Lage stark beeinflussen kann. Selbst wenn es länger anhält, ist es nur wichtig das du dich mit jedem deiner Problemen auseinandersetzt und dich ihnen stellst, ein Blick aus dem Schneckenhaus ist immer ganz hilfreich. Ich versuche immer das Positive in allen Geschehnissen zu sehen, vielleicht musste es so kommen, damit etwas neues folgen kann.

      Marion Günther
      man muss erst tief sinken bevor ein neues kräftigeres ,,Ich “ entstehen kann und man auch bereit ist einen anderen Weg einzuschlagen… ja man muss sich dem stellen ..ja man muss auch in der Einsamkeit versinken… aber wenn man es schafft da wieder raus zu finden…

      Marion Günther
      aber aufpassen… der eigene Gedanke kann zur gefährlichen Waffe werden die sich wieder gegen einen selbst richtet

      Ulrich Wamers
      hui, darüber muss ich erstmal nachdenken ……

      Marion Günther
      und das am frühen morgen Ulrich 🙂 😉

      Ulrich Wamers
      Marion Günther japp, erst 2 Kaffee 😉 trifft grade aber irgendwie in meine derzeitige Lebenssituation. Ich brauch nen Kaffee 😉 🙂 =D

      Veb Bildwerk
      Marion Günther Ich denke das hat auch was mit dem Glaube zu tun, er gibt einem zusätzliche Kraft und vermag Berge zu versetzen. Klar gibt es kein Patentrezept, weil jeder Mensch anders gestrickt ist und was das mit der Waffe angeht, sollte man sein Hirn im Vorfeld zur Waffen freien Zone erklären.
      ……..
      und ja, das ist schon starker Tobac am frühen Morgen und dennoch ein ernstes Thema

      Marion Günther
      haben wir nicht Alle solche Lebenssituation gehabt oder befinden Uns drin…. ich hatte ein einschneidentes Erlebnis vor 1nem Jahr… daraus lernte ich vieles… vor allem das mich meine eigenen Gedanken umbringen können ..wenn ich nicht aufpasse .. und die sind immer geladen und einsatzbereit… deshalb aufpassen ..Ulrich

      Veb Bildwerk
      Ulrich Wamers ja, Kaffee ist auch mein Seelenfutter……und guten Morgen an dich

      Ulrich Wamers
      Veb Bildwerk Guten Morgen 🙂

      Ulrich Wamers
      Marion Günther oh ja, die sind immer geladen …. das macht es noch anstrengender und, wie du schreibst, auch manchmal ganz schön gefährlich. Aber eine „Waffe“ dagegen ist für mich meine Kamera, an den Elbstrand oder ans Meer fahren und die traurigen Gedanken dem Wind preisgeben. Danke für deine Gedanken .

      Ulrich Wamers
      Ich geh jetzt den Kaffee machen. Habt nen sonnigen Tag. Irgendwie =D

      Marion Günther
      die Waffe dagegen ist auch für mich die Kamera , Ulrich … und Motive.. die gehen nicht aus..es sei den..man bekommt den Poppes nicht hoch.. ( aber anderes Thema 😉 ) .. ja gut LIcht für Euch 🙂 war toll mit Euch

      Veb Bildwerk
      Ich wünsche euch allen einen Stressfreien Tag

      Veb Bildwerk
      ***take it easy!***

      Immer die passenden
      Worte zu finden
      ist gar nicht so leicht
      weil man immer die Angst hat
      etwas falsches zu sagen

      Gewisse Wege einzuschlagen
      ist gar nicht so leicht
      weil man nie weist
      welcher der richtige ist

      Sich selbst zu lieben
      ist gar nicht so leicht
      weil man nie
      mit seinem äußerem
      zufrieden ist

      Tolerant zu sein
      ist gar nicht so leicht
      weil man immer glaubt
      das die eigene Lebensphilosophie
      die richtige ist

      Es sind unsere Ängste
      oder besser gesagt
      nur unsere
      Gefühlszustände
      die uns einschränken
      und das Leben schwer machen

      Aber halte dir eines
      immer vor Augen
      „Jeder Tag ist ein neuer Anfang“
      also nutze die Leichtigkeit
      des Seins
      und
      lasse dich von deinen
      positiven Gefühlen leiten

      „take it easy!“

      ©*VEB*

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