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Das fünfte Element

Ich möchte hier keine neue Studie über die vier bekannten Elemente erstellen, sondern wieder mal meine eigenen Gedanken dazu machen. Es haben sich im Laufe der Jahrhunderte schon sehr viele Gelehrt, angefangen von den alten Griechen, über die Alchemisten im Mittelalter oder weiter bis in die Neuzeit, ihre Thesen zu diesem Thema aufgestellt. Es gibt nichts, was es nicht gibt, also von jedem etwas. Ich für meinen Teil schreibe in so vielen meiner Texte von der Liebe und aus diesem Grund habe ich versucht die schönste Sache der Welt mit den vier Grundbausteinen des Lebens, auf meine Art und Weise, in Verbindung zu bringen. Sie ist es eigentlich, die unser Leben prägt und auch bestimmt, in guten sowie in schlechten Zeiten, ohne Liebe kein Leben und ohne Leben keine Liebe. Klar mag es sein, das ich nicht der erste bin, der diesen Ansatz so überträgt, aber hier geht es nur um meinen emotionalen Blickwinkel.

Angefangen beim Feuer, sehe ich brennende Leidenschaft, knisternde Erotik, jemanden heiß zu begehren oder sich auch mal die Finger zu verbrennen, wenn man seinem Partner seine sexuellen Fantasien offenbart. Auch bei einem fiesen Spiel mit den Gefühlen des anderen ist es ein Spiel mit dem Feuer, wo man sich definitiv seine Finger verbrennt.

Das Nächste in der Reihe wäre das Wasser, wo einem geliebten Menschen die Tränen vor Rührung aus den Augen kullern oder aber auch nur die Tränen fließen, weil einen der Partner schwer verletzt hat, nicht zu vergessen ist das Austauschen von Körperflüssigkeiten beim Küssen.

Mit der Luft ist es nicht ganz so einfach, wobei ich hier an den Sturm der Leidenschaft denke und für die diejenigen, die es etwas sanfter mögen, natürlich nur ein Hauch davon, selbst wenn dir vor Aufregung der Atem stockt, weil du dein Gegenüber für das schönste hältst, was es auf der Welt gibt, sind für mich ein ganz klarer Bezug zum gasförmigen Element.

Zum guten Schluss gibt es noch die Erde, bei der es sich im Gegensatz zu den anderen schwieriger gestaltet. Hierzu fallen mir nur Erinnerungen von schönen Momenten an ganz bestimmte Orte ein, an Orte an denen man in der Vergangenheit in trauter Zweisamkeit verweilte. Hier geht es nicht um diesen an sich, sondern um sein Zusammenspiel mit dem Geruch der Erde. Wenn ich in einem Wald bin, kann ich die Erde in Form von duftenden Tannenadeln oder Moose wahrnehmen, oder auf einer blühenden Sommerwiese die zauberhaften Blumen riechen, die aus der Mutter Erde geboren sind. Diese Gerüche sind sinnliche Botenstoffe, die meinem Herzen Signale senden und mir Lieder der Liebe von den dort verbrachten Stunden ins Ohr flüstern.

Wenn ich jetzt so Recht über all das, was ich hier von mir gegeben habe philosophiere und tief in mich gehe kann ich eigentlich nur zu einem Schluss kommen, die „Liebe“ muss das fünfte Element sein, gar keine Frage, denn sie ist ein weiteres Puzzlestück des Lebens, ohne den das ganze irdische Leben nicht funktionieren kann. Wer meinen Ausführungen hier nicht folgen kann, muss sich keinen Kopf machen, willkommen in meiner Welt.

 

***

Ich schließe meine Augen

Ich schließe meine Augen
und ich fühle dich……
denn du
bist das Feuer der Leidenschaft
*
Ich schließe meine Augen
und ich rieche dich…..
denn du bist
wie eine blühende Wiese im Sonnenschein
*
Ich schließe meine Augen
und ich spüre dich…..
denn du
bist wie der Wind
der mir zärtlich das Gesicht streichelt
*
Ich schließe meine Augen
und ich schmecke dich…..
denn du bist
wie eine salzige Woge des unendlichen Meeres
*
Ich schließe meine Augen
und du bist so real
wie der sanfte Schlag meines Herzens
*
Es ist kein Traum
alles ist so klar
was soll ich sagen
*
Du bist einfach
wunderbar

©VEB

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