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Concealed Beauty

***Verborgene Schönheit***

Verdeckt und unscheinbar
dem Licht entgegen
in aller Heimlichkeit sie sich entfaltet

Ihr Köpfchen leicht geneigt
gleich einer königlichen Verbeugung

Rein und Weiß in Leichtigkeit
lädt sie zum Träumen ein

Ihre Schönheit mich in ihren Bann gezogen
ihr lieblicher Duft mich sanft betört

Das Glück kehrt zurück
macht Hoffnung auf Liebe
der Kummer verrinnt

Sie ist eine verborgene
Schönheit im grünen Gewand
und verteil jedes Jahr
im Mai aufs Neue
ihren Zauber im ganzen Land

Wer soll es sein
ich geb’s bekannt
sie wird auch Maiglöckchen genannt

©*VEB*

Lost Homeland

Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich, sie liebt……. , wer kennt das nicht aus früheren Zeiten, da wo die Welt noch in Ordnung war. Man nehme ein Gänseblümchen und zupfe die einzelnen Blätter ab und das, mit den oben genannten Worten, bis nur noch ein einziges übrig ist, das einem verrät, ob sie dich liebt oder auch nicht, na ja…..die Hoffnung stirbt halt zuletzt. Heute sieht die Nummer einen Tacken anders aus, das Blümchen sagt dir jedenfalls nicht, ob es so ist oder nicht, für diese Info muss man es auch nicht auf so eine grausame Art foltern, Blumen haben doch Gefühle und ihr eigenes Leben, auch wenn das nicht jeder glauben mag, ich für meinen Teil schon und deswegen habe ich auch eine kleine Geschichte zu diesem Bild.

***

Es war ein warmer Frühlingstag irgendwann im Hier und Jetzt, als sich das Gänseblümchen auf den Weg machte die Welt zu erkunden, sie träumte immer davon, dass es woanders besser und viel schöner sein könnte, als die Wiese, auf der sie das Licht der Welt erblickte und so machte sie sich ohne Abschied, ganz still und heimlich, einfach davon. Der Weg, voller gefahren und Abenteuer, war nicht das, was sie sich in ihren Träumen ersehnte, aber irgendwo musste es ja sein, das Land, wo Milch und Honig fließt.
Erhobenen Hauptes ging es weiter, vorbei an gigantischen Betonklötzen, an deren Fronten sich riesige Ausbuchtungen mit kalten Stahlkonstrukten befanden, an diesen wiederum gab es vereinzelte Behältnisse aus unnatürlichen Materialien, in denen sich Artgenossen aus der Pflanzenwelt befanden. Das Blümchen neigte voller Trauer sein zartes, gelbes Köpfchen und fing an zu weinen. Wie kann es sein, das meine Freunde in Gefangenschaft gehalten werden, was haben sie nur getan, das sie auf engstem Raum vor sich hinwegetieren müssen, ich kanns nicht begreifen, was ist das nur für eine Welt, das ist nicht das Paradies, von dem die anderen in meiner alten Heimat immer geschwärmt hatten. War es nicht doch vielleicht ein Fehler fortzugehen, dachte sich das Gänseblümchen, zu Hause gab es so was Schreckliches nicht. Es nahm nochmal jeden Mut zusammen und zog weiter, aber die Situation wurde nicht besser, lärmende und stinkende Metallkutschen reihten sich aneinander, in unendlich langen Schlangen, die Luft so dick und grau, das sogar das Atmen schwerfällt, kein Grün weit und breit und von Milch und Honig war auch keine Spur. Ich habe keine Lust mehr auf das gelobte Land, wenn ich dieses grauen sehe, glaube ich nicht mehr daran, dass es etwas Besseres auf dieser Welt gibt, als meine alte Heimatwiese, doch es gab ein riesiges Problem, es hatte sich verlaufen und so wie es aussah, gab es keinen Weg zurück. Ich glaube, ich habe einen riesigen Fehler gemacht, dachte sich das Blümchen, ich hätte besser das behalten sollen, was ich hatte und das war jede menge Sicherheit, ein Haufen Freunde und jede Menge Frieden, ich hatte das Paradies auf Erden und habe vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr gesehen. Kraft und Mutlos, legte sich das Blümchen auf eine Mauer, es hatte aufgegeben und jegliche Hoffnung verloren, konnte nur noch von der verlorenen Heimat träumen, die sie niemals mehr wiedersehen wird.

***

Manchmal ist es schon besser, sich auf das zu besinnen, was man hat und nicht nach dem zu streben, was man niemals erreichen kann. Jeder von uns sollte seine Träume haben und auch versuchen diese in die Tat umzusetzen, gar keine Frage, aber nicht zu jeden Preis und schon gar nicht wie in dieser Geschichte, für den Verlust der Heimat.

Somewhere in Paradise

Immer wenn ich in meine Makrowelt abtauche, befinde ich mich irgendwo im Paradies und das nicht bei Adam und Eva, obwohl ich da auch das eine oder andere interessante Bild hätte schießen können. Wie dem auch sei, es sind andere Welten, die durch eine ganz besondere, friedvolle Stille geprägt sind, als die, die mich im realen Leben begleiten. Es gibt keine bösartigen Kriege, Terror oder sonstige Abartigkeiten, wie sie bei der Rasse Mensch, Tag täglich veranstaltet werden.
Wir sind es, die den Planeten in den Abgrund treiben und das Paradies, das uns zur Verfügung gestellt wurde, systematisch vernichten und wenn das große Paradies erst einmal zerstört ist, gibt es auch meine kleinen Welten nicht mehr.
Muahhhhh……ich habe gerade Gänsehaut, wenn ich darüber nachdenke, sind wir so dumm? Ich denke schon. Ich könnte jetzt sagen, was kann ich dagegen tun, ich bin doch nur ein kleines Zahnrad im großen Uhrwerk der Menschheit, auf mich hört sowieso keiner, aber ich versuche trotzdem meinen Beitrag zu leisten und das mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, der Fotografie.
Meine Bilder, irgendwo aus dem Paradies, das noch nicht zerstört wurde, sollen die Schönheit aufzeigen, von dem was noch übrig ist. Sie sind ein Statement, ein Sinnbild des wundervollen Lebens, dessen es sich lohnt, ein friedvollen Kampf gegen all das Böse zu starten. Ich kann nur aufzeigen, was wir verlieren können und hoffen, das wir zur Besinnung kommen.

Das sind natürlich nur meine wirren Gedanken zu einem einfachen Bild, irgendwo aus dem Paradies der Natur, genießt es, solange es noch geht.

 

***
Wer das Paradies
in seinem
Herzen trägt,
kann es auch finden

©VEB

Ways of life

Ich habe auf einer meiner früheren Fotoexpeditionen wieder mal eine sehr coole Pflanze entdeckt, die mich durch ihre optische Erscheinung sehr stark an mein eigenes Leben erinnert hat. Beim genaueren betrachten der Jungfer im Grünen (Nigella damascena), die im Übrigen eine einjährige Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) ist, fielen mir die zarten Verzweigungen auf, die sich wie kleine Lebenswege, um die Samenkapsel herum befanden.
Wenn ich das Ganze jetzt mal auf mein Leben und die Liebe beziehe, ist die Samenkapsel das Zentrum der Liebe und die Erfüllung überhaupt, sie ist quasi das Paradies, das uns antreibt, um irgendwann dort anzukommen. Um dort hin zu gelangen muss man erst einmal einen Weg einschlagen, der damit beginnt jemanden kennenzulernen, der bereit ist, mit dir zu gehen. Natürlich gab es Menschen, die über Jahre hinweg, mit mir einen Weg bestritten haben, sich aber aus irgendwelchen Gründen verirrt haben, vielleicht hätte ich da etwas besser aufpassen müssen, aber verloren ist verloren, es endet immer in einer Sackgasse, die in diesem Moment sehr ausweglos erscheint. Egal wie schwer es auch ist, Trübsal blasen hilft da nicht weiter, man muss die Kurve kriegen und sich wieder aufmachen, um in eine andere Richtung abzubiegen und wenn es auch eine Strecke alleine ist, der Weg war an diesem Punkt zu Ende, aber nicht das Leben.
Wie schon gesagt, Wege gibt es viele, der eine steinig wie ein Acker im Gebirge, der andere leicht und friedlich, wie eine blühende Sommerwiese, aber wir geben niemals auf den richtigen zu suchen, um am Ende das Paradies zu finden.

Ich hoffe, ihr konntet meinen wirren Gedankenwegen wenigstens etwas folgen und wenn nicht, ist auch nicht schlimm, willkommen in meiner Welt.

 

***
Welchen Weg wir im Leben
auch immer einschlagen
liegt in unserer Hand,
doch einen Einfluss
auf das
was uns dort begegnet
haben wir nicht

©VEB

Simply Red

Nach dem langen, kalten Wintertagen, die sich gefühlsmäßig schon wie eine Ewigkeit anfühlen und den nicht so richtig startenden Frühling, hatte ich einfach mal Bock auf etwas farblich intensives, das meinen Verstand aus der Tristesse der unleidlichen grauen Tage befreit.
Ich habe in den Untiefen meiner Festplatte gestöbert und bin bei diesem filigranen Wesen ins Schwärmen gekommen, es ist zwar nur ein einfaches Blümchen vom Feldrand, aber es hat mir in seiner simplen roten Farbe etwas Hoffnung vermittelt und mich zugleich zum Träumen eingeladen.
Wenn ich so recht drüber nachdenke, ist sie weit aus mehr als nur ein einfaches Blümchen, sie ist für mich eine Königin, gehüllt in einem sehr sinnlichen Gewand, das zugleich in seiner signalisierenden Farbe, für Erotik und Liebe steht.
Mylady Mohn ist es, die mich jedes Jahr aufs neue Verzaubert, ich glaube, ich kann sogar von einer heimlichen Liebschaft sprechen, sie ist die Muse an meiner Seite, die meiner Kreativität die nötige Vielfältigkeit verleiht. Wie das Leben leider so spielt, ist nichts ist für ewig, denn auch ihr Ende ist vorhersehbar, es kommt der Punkt, an dem sie Ihr Haupt neigt und sich Ihr Blätterkostüm in alle Himmelsrichtungen davon macht, sie wird fallen wie jede andere Ihrer Art, denn das ist Ihre Bestimmung. Ich betrachte das Ganze mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge, denn das ist der Kreislauf der Natur, ich weiß, das sie wiederkehren wird, um auch im nächsten Jahr an meiner Seite zu wandeln, auf sie ist Verlass, ich danke Dir meine Königin, wir werden uns wiedersehen.

Auch das sind wieder nur meine Gedanken zu einem einfachen Bild, es bleibt jedem selbst überlassen, sich seine eigenen dazu zu machen, viel Spaß beim Fantasieren.

 

***
Mylady Mohn
ist nicht
die Königin der Blumen,
denn das bleibt der
Rose vorbehalten,
aber sie ist
die Königin unserer Herzen
bis in alle Ewigkeit

©VEB

Magische Momente

Immer wenn ich auf meinen Fototouren die zarten Knospen sehe, sehe ich neues Leben, das mir immer wieder eine sanfte, wohlige wärme in mein Herz strömen lässt. Diese magischen Momente, sind der Balsam, die meine Seele benötigt um meine Fantasie zu entfesseln und meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Meine Kamera ist in diesem Falle nur ein Hilfsmittel, mit dem ich den Zauber der Natur einfangen kann, ohne diesen zu zerstören, sie ist mein Behälter, um all die schönen Dinge, die mich umgeben, zu sammeln. Der Mensch ist von Natur aus ein Jäger und Sammler, was natürlich dem überleben dienen sollte, ich hingegen sammle magische Momente für alle, die Spaß am Leben und der Natur in ihrer vielfältigen Schönheit haben. Aus meiner Sicht brauchen wir diese Momente für den Fortbestand unseres menschlichen Daseins, ohne diese emotionsgefüllten Augenblicke, wären wir nur seelenlose Wesen in einer leere Hüllen, die auf diesem Planeten dahin schweben würden. Diese Vorstellung macht mir echt Angst, eine kalte Welt ohne Gefühl und Herz, nichts dessen es sich lohnt, an diesem Ort weiter zu verweilen. Wer nicht an einem solchen grausamen Ort existieren möchte, sollte sich vielleicht eines zu Herzen nehmen, behandelt das, was uns von wem auch immer gegeben wurde, mit Respekt und Ehrfurcht, genießt die Magischen Momente, die daraus hervorgehen und füllt eure Seelen mit all dem Guten dieser Welt, denn das ist der ein zigste Weg, unseren einzigartigen Planeten zu erhalten.

Das sind natürlich nur meine Hirngespinnste zu einem Bild, es steht jedem frei sich seine eigenen Gedanken zu machen. Nichts desto Trotz, wünsche ich weiterhin viel Spass im VEB.

***

Magische Momente

Magische Momente
sind Augenblicke
des Glücks

Sie füllen
unsere Herzen
mit Wärme
und Licht

Sie bestimmen
den Takt
des Lebens
und lassen
unsere Seelen
auf immer
friedlich sein

©VEB

Dark Visions

Dunkle Visionen

Ich glaube nicht, dass man sich um Kopf und Kragen redet, wenn man speziellere Themen anspricht. Wenn es um sexuelle Neigungen geht, geht meistens ein Flüstern oder Kichern durch die Runde, ist das in unserer heutigen, ach so aufgeklärten Gesellschaft immer noch so ein Tabuthema, das nur hinter vorgehaltener Hand belächelt wird. Was ist los mit den lockeren Deutschen, ihr wisst doch schon längst, das der Storch nicht unseren Nachwuchs bringt. Sexuelle Fantasien haben wir doch alle ohne Ende, aus meiner Sicht sind wir auch hier Weltmeister, gar keine Frage. Wir sind aber keine Weltmeister, wenn es um die Toleranz, in puncto ausgefallener Neigungen oder gar gleichgeschlechtlicher Beziehungen geht, was dieses Thema angeht, sind wir definitiv ein Entwicklungsland ohne Podiumsplatz.
Ich habe in einem früheren Artikel mal das Thema „BDSM“ angeschnitten, wo es um ein extrem hochgehyptes Filmchen mit Augenbinden, Handschellen und Peitsche ging, dazu noch eine graue Maus vom Lande und natürlich, wie sollte es auch anders sein, ein gut angezogener Typ mit jeder Menge Kohle auf der Tasche. Meiner Meinung nach ist dieser Film völlig neben der Spur, weil es in dieser Story irgendwie nicht um Einvernehmlichkeit in einer perfekt funktionierenden Beziehung geht, sondern vielmehr um das Ausnutzen einer anfänglichen Verliebtheit der kleinen grauen Maus. Sie hat die vermeintlichen Spielchen, die im Übrigen von dem größten Teil unserer Mitmenschen als Krankhaft und Böse eingestuft wird, nur mitgemacht, weil sie ihren ach so geliebten Mr. X nicht verlieren wollte. Das was ich diesem Film als positive Beigabe anrechnen kann ist, das er das Thema BDSM aus den dunklen Keller den so manch einer in seinem Kopf hat, ans Tageslicht geholt hat. Es wird über was gesprochen, was es eigentlich gar nicht geben dürfte, muahhhhh ich krieg echt Angst. Wenn diese Praktiken doch so Frauenverachtend und erniedrigend sind, wieso rennen dann 1,35 Millionen Zuschauer in Deutschland am Startwochenende in die Kinos um sich so ein Werk anzusehen und nicht zu vergessen die beiden Folgeteile, ich bin verwirrt.
Aus meiner Sicht geht es in einer solchen Beziehung um ein bewusstes Ausleben von Dominanz und Unterwürfigkeit, wobei beide Parts, sowohl vom Mann als auch von der Frau übernommen werden kann, auch hier findet jeder Topf seinen Deckel. Es wird niemand zu irgend etwas gezwungen, was er nicht will, denn das Ganze beruht auf blindem Vertrauen, was wiederum die Basis für eine Spielbeziehung oder feste Partnerschaft bildet, ohne das geht gar nichts.
Viele Paare, die ein ganz „normales“ Sexleben führen und dann noch der Meinung sind, das die, die der Lust an einer Peitsch frönen nicht normal sind, sollten sich als Erstes selbst an ihre eigene Nase fassen und in einem stillen Moment mal in sich gehen. Ich glaube, dass es kaum jemand gibt, der seinem Partner in seiner sexuellen Erregung, nicht irgendwie mal einen Klaps auf den Hintern gegeben hat, oder gar seine Fingernägel in den Rücken des anderen gedrückt hat. Mh, lass mich mal nachdenken, hat das nicht auch was mit Schmerz und Lust zu tun. Jop, das hat es und viele tun es ganz unbewusst und genießen es trotzdem ohne über dieses Verhalten nachzudenken. Es ist ein schmaler Grat zwischen normal und sagen wir mal unnormal und siehe da, ihr bewegt euch auf ganz dünnem Eis. Was habt ihr getan, seid ihr krank, oder hattet ihr einfach nur Spaß ohne nachzudenken. Spaß ist vielleicht ein gutes Stichwort, dazu eine Prise Toleranz und schon kann man auch die Freuden anderer Menschen in einem neuen Licht sehen, der Blickwinkel macht es aus.
Liegt nicht der Reiz im Verbotenen oder Unbekannten, selbst in der Bibel haben Adam und Eva von der verbotenen Frucht genascht, nachdem Eva von der Schlange dazu verführt wurde und das nicht, weil sie Hunger hatte, sondern weil sie diesem gewissen Reiz nicht widerstehen konnten, den Reiz etwas Neues auszuprobieren.

 

***Dunkle Visionen***

Dunkle Visionen
leiten dein Handeln
gefesselt im Netz
aus trauter Zweisamkeit
die Seelen verbunden
wie deine Augen

Knistern in der Luft
der Puls außer Kontrolle
dominantes Handeln
bestimmt den Takt
des sinnlichen Leidens

Nehmen und geben
gehorchen und befehlen
völlige Hingabe ohne Tabus
dem Alltag entfliehen

Alles kann
nichts muss
aber eines ist wichtig
der Genuss

©*VEB*

It Started with a Kiss

Was soll ich sagen, ich bin wieder mal in die Welt der Makros abgetaucht und habe ein kleines Wesen entdeckt, das mich in seiner zarten, devoten Haltung förmlichst eingeladen hat, es für die Nachwelt festzuhalten. Wenn der Winter sich dem Frühling beugt, beginnt die Natur zu erwachen und sie fängt an, sich von ihrer inspirierenden Seite zu präsentieren. Alles beginnt mit einem Kuss, dem Kuss der Sonne, sie umschließt die zierlichen Frühlingsboten, fasst wie ein wärmender Mantel, mit einem Hauch von wohliger wärme. Einmal vom Kuss berührt, gibt es kein halten mehr, sie Bäumen sich auf und zeigen sich in den farbenfrohesten Gewändern, es ist, wie eine kleine Modenschau der uns noch bevorstehenden Sommerkollektion. Auch bei uns, werden durch diese farbenfrohen Erscheinungen, Gefühle ausgelöst, die uns aus der Tristes des grauen und kalten Alltags des Winters herausholen, sie sind die Zeichen der Hoffnung und zugleich der Balsam für unsere Seelen.
Wenn die Natur die Höhle des Winterschlafes verlässt und dieses kleine Etwas das Licht der großen, weiten Welt erblickt, geht es los, ohne Wenn und Aber, der Anfang ist gemacht, für die Reise in den lang ersehnten Frühling.

Ich für meinen Teil bin froh, das es jetzt endlich losgeht und freue mich, auf das was noch folgen wird. In diesem Sinne wünsche ich euch noch viel Spaß beim Stöbern in meiner Welt, beim Stöbern im VEB.

 

***
Der Kuss der Sonne

Wenn
die Sonne
den Frühling
mit einem sanften Kuss
aus den Fängen
des Winters befreit
werden unsere Herzen
mit lieblicher Wärme gefüllt
sie gibt uns
die Kraft und Energie
für alles
was noch vor uns liegt

©VEB

Soulbreaker

Manchmal sind meine Gedanken ja nicht so ganz normal die, die mich kennen wissen das ja. Bei diesem Bild fiel mir sofort der Titel Soulbreaker ein, übersetzt heißt es Seelenbrecher. Ich hab mir mal die frage gestellt was alles unsere Seele brechen kann. Ja ja nicht jeder ist der Meinung das Menschen, Tiere oder Pflanzen so was besitzen. Ich denke aber das alles eine besitzt. Für mich ist die Seele etwas sehr sehr zerbrechliches und man sehr behutsam mit ihr umgehen sollte. Es gibt allerdings auch Menschen die ohne darüber nachzudenken deine Seele für den Rest deines Lebens zerstören und sogar brechen können. Sie schenken dir vielleicht nicht immer die Anerkennung für dinge die du geschafft hast oder die du noch vor hast.
Wenn man dir immer wieder einredet du bist nichts und du kannst nichts ist es auch eine Frage der Zeit bis nicht nur dein Herz sondern auch deine Seele zerbricht. Wir gehen zum teil auch mit der Natur so um in dem wir der Meinung sind mit der Natur Raubbau betreiben zu können wie es uns gerade passt. Es gibt so viele pflanzen die wir damit brechen sodass sie völlig aus unserer Welt verschwinden. Meiner Meinung nach sollten wir mit den Seelen unserer Mitmenschen, der Natur und der Seele der Tiere umgehen wie mit unserer eigenen. Nehmen wir uns doch dieser gebrochenen Seelen an und kümmern uns um diese und bauen sie vielleicht langsam wieder auf so was erfordert allerdings Herz und Seele. Es sind nur meine Gedanken, ich möchte mal wieder nur zum Nachdenken anregen.

 

***Seelenbrecher***

Der Seelenbrecher
Böses Wesen
finster und kalt

Herz aus Stein
Schwarz wie die Nacht
er nur böses mitgebracht

Natur zerstört
und Mensch gebrochen
uns mitten in das Herz gestochen

Wir müssen ihm entgegentreten
ihm die Stirn jetzt bieten

Die Zeit gekommen
nein zu sagen
um ihn einfach fort zu jagen

Der Kampf beginnt
dichter Nebel und Getöse
Seite an Seite
Hand in Hand
ziehen wir durchs finstere Land

Helles Licht weist uns den Weg
Die Herzen voller Wärme
der Blick nach vorn
Die Armee aus Liebe ist geborn

Vom Nektar des Sieges
wir getrunken
vorwärts immer weiter
ihn zurückzutreiben
er nicht darf auf
dieser Welt verbleiben

Sein Ende ist gekommen
vom Kampfe noch benommen
er zum guten sich besonnen

Es wird hell
im Seelenreich
des Kampfeslohn setzt
die Liebe auf den Thron

Herzen tanzen
Blick nach vorn
Wärme überwiegt
denn das Gute hat gesiegt

Und die Moral von der Geschicht
bösen Seelen traut man nicht
Wir lassen uns nicht brechen
so lautet das Versprechen

©*VEB*

Whispered Secrets

Viel Menschen können in einer Beziehung nicht mal über ihre Gefühle sprechen, jeder hat zwar seine Fantasien, aber keiner spricht sie laut aus. Ich denke mal, die vermutete Angst vor der Reaktion des anderen lässt das Schweigen siegen.
Wundersamerweise gibt es jede menge Kinofilme, die wegen erotisch angehauchter Inhalte zum Kassenschlager werden. Bestimmte Themen wie z. B. BDSM sind dann in aller Munde und es wird mit freunden munter drüber gesprochen, aber wenn das Verlangen der Nachahmung folgt, kommt das große Schweigen beim eigenen Partner, weil dann wieder die Angst im Raum steht.
Wie bringe ich jemanden, mit dem ich schon einen großen Teil meines Lebens in trauter Zweisamkeit verbracht habe, das ich ihn gerne mal fesseln, die Augen verbinden oder gar mal einen Klaps auf den Hintern geben möchte.
Meine persönliche Erfahrung hat im Laufe der Zeit gezeigt, dass man in einer gut laufenden Beziehung mit seinem Partner über alles offen und ehrlich reden sollte, schweigen hingegen kann mehr zerstören als reden. Wenn ich dazu an das alte Sprichwort denke, „Reden ist Silber und schweigen ist Gold“ bin ich da ganz anderer Auffassung, denn wenn man es auf eine Beziehung münzt, ist reden Gold und schweigen „Scheiße“. Man sollte immer seine Wünsche äußern, deswegen wird einen der Partner nicht gleich verlassen, es kommt nur darauf an, wie und in welchem Moment man sich offenbart. Einfühlungsvermögen ist vielleicht ein gutes Werkzeug, um über seine Wünsche und Fantasien zu sprechen, also ist es manchmal besser seine Geheimnisse zu flüstern und nicht plump raus zuhauen. Ein kleiner Blick über den Tellerrand hinaus, kann durchaus eine Beziehung spannender machen, zumindest erweitert es deinen Horizont.
Ich möchte hier nicht die gute alte Erika Berger oder das Dr. Sommer Team raus hängen lassen, sondern wieder nur mal zum Nachdenken anregen, das sind nur meine Gedanken, die mir wieder mal zu einem Bild in den Kopf geschossen sind. Bei der Feder habe ich gleich an das Einsteigerpaket zum Film Fifty Shades of.. „ gedacht, in dem so einige Spielzeuge vorhanden sind.

***
Liebe heißt
Vertrauen
und
Vertrauen
ist die Basis
für alles
was
folgt

©*VEB*