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Birth of Venus

Heute möchte ich euch meine Variante von einem großartigen Kunstwerk aus der Malerei präsentieren. Es ist zwar nicht so spektakulär wie das Original von Sandro Botticelli, aber aus meiner Sichtweise gibt es so einige parallelen zu diesem Meisterwerk “Die Geburt der Venus“. Venus ist die römische Liebesgöttin, eine Figur der Mythologie, sie stieg aus dem Meer und wird mit Hilfe zweier Engel an Land getrieben. Aus ihrer Unbedecktheit, Zeichen der Reinheit, und in der Darstellung vollkommener Schönheit und Natürlichkeit wird deutlich, dass die Venus gerade geboren, übernatürlich, ein Kind der Götter ist. Sandro Botticelli – La nascita di Venere Bei meiner Venus gibt es zwar keine Engel und sie ist auch keine Figur der Mythologie, aber sie steigt dennoch aus dem Meer, aus einem Meer von jungfräulichen Pflanzenwesen. Sie ist ebenso unbedeckt wie das Original und zeigt sich in vollkommener Schönheit und Natürlichkeit, sie ist ein gerade geborenes Juwel aus der Kinderstube der Natur. Solltet ihr jetzt denken der Typ nimmt Drogen, dann muss ich euch zustimmen. Meine Droge ist die Fantasie, unter ihrem Einfluss …

House of Lost Souls

In der Pflanzenwelt ist jedes Ende ein neuer Anfang und hinter jedem Anfang wartet ein neues Abenteuer. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wo dieses Abenteuer beginnt? Bei dieser Samenkapsel der Mohnblume gehe ich natürlich von einem Samenkorn aus, wobei man über dieses Thema wohl ins unendliche philosophieren könnte. Ich betrachte die kleinen Samen einfach mal als Seelen der Natur, geboren im Schutz eines filigran strukturierten Hauses, die irgendwann ihre Reise in eine ungewisse Zukunft antreten. Jede einzelne von ihnen wird den Naturgewalten trotzen müssen. Einige werden wohl wie Fallschirmspringer mit dem Wind dahingleiten, andere mit einem Bachlauf tanzend auf dessen Wellen in ferne Welten gepült werden, aber eines ist gewiss, sie werden am Ende ihren Bestimmungsort erreichen um dort zu neuen Leben in Form einer farbenprächtigen Schönheit wiedergeboren zu werden. Bei meinem Bild sind die Seelen leider schon ausgeflogen, ich hatte dennoch das Glück eines ihrer filigran verzierten Häuschen zu finden und für euch in Szene zu setzen.    

evanescence

Vergängliche Schönheit oder die Schönheit des Vergänglichen, das ist hier die Frage. Aus meiner Sicht, kann ich allem was die Natur hervorbringt etwas Schönes abgewinnen. Es kommt immer darauf an, ob man die Sichtweise auf die Dinge lediglich durch den Sucher der Kamera, oder aus dem Bauch heraus betrachtet. Das letztere trifft in meinem Fall definitiv zu, oder um es mit den Worten von David Hume besser zu umschreiben,”Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.” Selbst diese leicht angetrocknete Hagebutte ist für mich eine leuchtend rote Königin der Pflanzenwelt, die es wert ist in ihrer Einzigartigkeit ins rechte Licht gerückt zu werden. Wer auch immer der Meinung ist, das die Fantasie mit mir durch geht und ich mich wieder mal in einer anderen Welt befinde, trifft es auf den Punkt. Nein, ich habe keinen an der Klatsche, ich spiegel lediglich Emotionen, die mir mein Bauch mitgeteilt hat wieder. Ihr solltet es selbst mal versuchen, blendet einfach alle technischen Aspekte beim Fotografieren aus und lasst euch von euren Gefühlen leiten, es …

delicate beauty

Wieder mal eine kleine Spielerei mit Texturen von mir. Diese zarte Schönheit hat sich einfach angeboten, ich konnte einfach nicht anders. Die Passenden Worte sind wieder mal, wie nicht anders zu erwarten, von Ranndy Frahm.   Die Augenblicke genießend Hand in Hand Der Geruch des Anderen Vertrauen und Erwartung Aufgebäumt und fallend Verschmelzen Zusammen zweisam Glücklichkeiten tauschend Sitzend und redend Streichelnde Liebkosung Bis hin zum wiederholbaren Hochgenuss Schwitzend liegen Du neben mir Ich neben dir Lebende Gemeinsamkeit Einschlafen Wohlgefühl Sicherheit Vertrauen Freiheit ENDE

spirit of nature

Es gibt für mich nichts schöneres, als die kleinen Wunder der Natur ins Rampenlicht zu stellen. Auch bei meiner kleinen Serie, “Spirit of Nature”, die schon seit einiger Zeit auf meiner Festplatte schlummert, geht es um unscheinbare filigrane Wesen aus der Pflanzenwelt die ich von meinen Fotoexpeditionen mitgebracht habe. Natürlich sind auch diese Arbeiten mit einer kleinen Prise Photoshop gewürzt, wäre ja sonst wie eine Suppe ohne Salz. In diesem Sinne wünsche ich euch weiterhin viel Spaß beim stöbern im VEB und ein fotoreiches Restwochenende.   Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird. Sie gibt ihm die großen Züge, die weiten Perspektiven und zugleich das Bild einer bei aller unermüdlichen Entwicklung erhabenen Gelassenheit. Christian Morgenstern

Einfach hoffen

Ich habe mal wieder in den Werken von Ranndy Frahm gestöbert und bin fündig geworden. Beim Schmökern in, “Das lebendige Sterben oder Der Schmetterling der die Sonne genießt“, hatte ich sofort eine aus früheren Tagen entstandene Kreation von mir vor Augen. Ich denke mal, das dieses Bild sehr gut zu den folgenden Worten passt. Ihr könnt euch aber euer eigenes Kopfkino abspielen, bzw. Gedanken machen. *Einfach hoffen* Einfach … Einfach Leben … Leben einfach leben … Einfach lebenswertes Leben lieben … Liebe … Liebe finden … Gefundene Liebe zulassen … Zugelassene Liebe für andere erhoffen … Hoffnung … Hoffnung erkämpfen … Erkämpfte Hoffnung schätzen … Geschätzte Hoffnung inthronisieren … Einfach im Leben die Liebe finden und diese Liebe zulassen auch in der Hoffnung, dass andere sich diese Hoffnung die letztlich zur Liebe wächst und sich dann zum Leben an sich erhebt, erkämpfen. -Ranndy Frahm-

Fatal Attraction

Ein simples Blatt das sich in einer Mauerspallte verfangen hat oder eine Geschichte die dahinter stecken könnte. Für mich jedenfalls ein interessantes Motiv, das sich lohnt festgehalten zu werden. Aus meiner Sicht erzählt jedes Bild eine kleine Geschichte, vermutlich liegt es daran das ich als kleiner Mensch vor einer gefühlten Ewigkeit in einen Topf mit Fantasietrank gefallen bin. Für mich hat dieses unspektakuläre Szenario etwas von einer verhängnisvollen Affäre, aber ihr könnt selbstverständlich selber etwas hineininterpretieren und euer ganz eigenes Kopfkino abspielen. Die Natur spielt nicht nach den von uns vorgegebenen Regeln, nein, sie macht was sie will und das ist gut so. Wenn immer alles so laufen würde wie man wollte, würde das Ganze doch keinen Spaß machen und wenn das Blatt sich nicht hätte von der Mauer einfangen lassen, hätte ich kein Motiv.

Botanical Art

Der Winter ist nicht unbedingt ein Eldorado für Makrofans, die Natur hält ihren Schönheitsschlaf und fristet ihr tristes Dasein. Ich habe mich trotzdem auf die Suche begeben um zu schauen, ob nicht doch noch was von der artenreichen Vielfalt der Pflanzenwelt überlebt hat. Im Frühjahr oder Sommer ist das kein Problem da sprießt und blüht es an jeder Ecke, aber jetzt, naja üppig ist was anderes. Meine Suche begann auf einer ganz normalen Hunderunde die sich in einem Radius von ca. 1 Kilometer um meine Homebase bewegt. Auf dem ersten Stück war kein Anzeichen eines Erfolgserlebnisses in Aussicht bis ich mich entschloss meine Augen zu öffnen. Am Wegesrand standen trockene Blütenstände vom Mohn, an einer Hecke gab es noch überlebende Hagebutten und auf einer Mauer fand ich sogar die Hülse einer Buchecker, ja wenn das Mal nichts ist. Ich zückte meine Kamera und habe eingefangen was nur ging, ist auf jeden Fall besser als nichts. Zuhause eine Sichtung meiner eingefangenen Schätze und siehe da, das Resultat konnte sich echt sehen lassen.Ich pickte mir meine 10 …