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Einfach hoffen

Ich habe mal wieder in den Werken von Ranndy Frahm gestöbert und bin fündig geworden. Beim Schmökern in, “Das lebendige Sterben oder Der Schmetterling der die Sonne genießt“, hatte ich sofort eine aus früheren Tagen entstandene Kreation von mir vor Augen. Ich denke mal, das dieses Bild sehr gut zu den folgenden Worten passt. Ihr könnt euch aber euer eigenes Kopfkino abspielen, bzw. Gedanken machen. *Einfach hoffen* Einfach … Einfach Leben … Leben einfach leben … Einfach lebenswertes Leben lieben … Liebe … Liebe finden … Gefundene Liebe zulassen … Zugelassene Liebe für andere erhoffen … Hoffnung … Hoffnung erkämpfen … Erkämpfte Hoffnung schätzen … Geschätzte Hoffnung inthronisieren … Einfach im Leben die Liebe finden und diese Liebe zulassen auch in der Hoffnung, dass andere sich diese Hoffnung die letztlich zur Liebe wächst und sich dann zum Leben an sich erhebt, erkämpfen. -Ranndy Frahm-

Enjoy The Silence

Manchmal gibt es Tage im Leben an denen möchte man sich am liebsten eingraben. Nichts klappt, alles geht einem auf den Sack und man hat das Gefühl als stünden alle um einen herum unter Strom. Was tun sprach Zeus, die Aggroschiene fahren und in alle Richtungen austeilen oder in sich gehen und einen Ort der Stille finden. Ich denke mal die letztere Variante ist in einem solchen Fall die bessere Alternative. Mein Rezept, dieses Übel am Schopf zu Packen heißt „Fotografie“. Man sollte sich das Chaos um einen herum mal als mächtigen Wirbelsturm betrachten, die Kamera ist der Kompass der einem den Weg durch das Duell der Elemente weist, ich folge ihr blind und lasse mich leiten. Sie führt mich ins Zentrum, an den Ort der gesuchten Stille.Was soll ich sagen, vom inneren aus betrachtet sah die Welt schon viel friedlicher aus und nach längerer Betrachtung war ich wohl derjenige, der den Wind säte und dafür die mächtige Ernte in Form eines Sturms bekam. Ein Gutes hat dieser Trip jedoch gehabt, ich habe das ein …

Hinsetzen

Nachdem ich in meinem vorangegangenem Artikel “Wenn Worte meine Sprache wären”, in dem ich ein Gedicht von Ranndy Frahm in Verbindung mit einem meiner Bilder vorgestellt habe, kam mir eine coole Idee in mein manchmal doch so leeres Gehirn. Man nehme einen kreativen Denker der des Wortes mächtig ist, einen Fotografen und schmeiße beides zusammen in einen Topf. Normalerweise sagt man “Viele Köche verderben den Brei”, aber ich bin der Meinung das dieses Süppchen dem ein oder anderen recht gut schmecken könnte. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe mich mit Ranndy via Facebook kurzgeschlossen und ihn gefragt ob ich seine Gedichte für meine Pics nutzen darf, worauf hin er mir sofort seinen aktuellen Gedichtband “Das lebendige Sterben oder Der Schmetterling der die Sonne genießt: (Eine Hommage an das WIR SIND)” das es zur Zeit auch käuflich zu erwerben gibt zur Verfügung gestellt hat. Voller Neugier habe ich mich daran gemacht es zu durchstöbern und hatte bei “Hinsetzen” gleich das passende Bild in meinem Kopf. Ich bin gespannt ob euch dieses Süppchen schmeckt und wünsche guten …

Wenn Worte meine Sprache wären

Treffender als Tim Bendzko in seinem Lied “Wenn Worte meine Sprache wären” kann es nicht sein. In dem Song heißt es unter anderem “Mir fehlen die Worte, ich hab’ die Worte nicht, …….”. Auch mir fehlen manchmal die passenden Buchstabenkombinationen zu meinen Bildern, deswegen nutze ich hin und wieder die Worte derer, die des Wortes mächtig sind. Ich habe mich bei diesem Bild für ein Gedicht von Ranndy Frahm entschieden. | Der Baum | Der Baum stand dort wo er immer gestanden hat, keine Veränderung nur etwas älter, königlicher. Als kleiner Junge oft drunter gesessen oder in ihm geklettert, runtergefallen, Knie aufgeschürft und Kraft getankt. Der alte Baum hat Kriege überstanden und sich im Winde gebeugt, hat Liebende versteckt und Freuden miterlebt. Er sah Menschen sterben, weinen, traurig sein, sah Sehnsüchte, Ängste und Seelenqualen. So oft den Besitzer gewechselt und weiser als jeder von ihnen, stummer Zeuge von menschlichen Gewalten. Visueller Führer durch längst vergangene Zeiten, und immer majestätisch, mächtig, prachtvoll. Seine Äste hielten den Selbstmörder und gaben der Amsel Schutz, seine Blattwerk spendete Schatten …