Alle Artikel mit dem Schlagwort: mohn

Simply Red

Nach dem langen, kalten Wintertagen, die sich gefühlsmäßig schon wie eine Ewigkeit anfühlen und den nicht so richtig startenden Frühling, hatte ich einfach mal Bock auf etwas farblich intensives, das meinen Verstand aus der Tristesse der unleidlichen grauen Tage befreit. Ich habe in den Untiefen meiner Festplatte gestöbert und bin bei diesem filigranen Wesen ins Schwärmen gekommen, es ist zwar nur ein einfaches Blümchen vom Feldrand, aber es hat mir in seiner simplen roten Farbe etwas Hoffnung vermittelt und mich zugleich zum Träumen eingeladen. Wenn ich so recht drüber nachdenke, ist sie weit aus mehr als nur ein einfaches Blümchen, sie ist für mich eine Königin, gehüllt in einem sehr sinnlichen Gewand, das zugleich in seiner signalisierenden Farbe, für Erotik und Liebe steht. Mylady Mohn ist es, die mich jedes Jahr aufs neue Verzaubert, ich glaube, ich kann sogar von einer heimlichen Liebschaft sprechen, sie ist die Muse an meiner Seite, die meiner Kreativität die nötige Vielfältigkeit verleiht. Wie das Leben leider so spielt, ist nichts ist für ewig, denn auch ihr Ende ist vorhersehbar, …

Time stands still

Sonntag früh, es ist 8:22 Uhr und auch bei mir steht die Zeit wie jeden Morgen nach dem Aufstehen still. Beim Blick aus dem Fenster tut sich auch nicht gerade viel, liegt aber vermutlich daran, das die meisten mit ihrem Allerwertesten noch im Nest liegen. Na ja, es ist wie es ist, die Mühlen mahlen an Sonntagen halt etwas anders. Ich fülle meinen leblosen Körper mit etwas Treibstoff in Form von Koffein um ihn auf Touren zu bringen und beäuge dabei  auf 500px die neuesten Kreationen  von Fotografen aus aller Welt. Ich genieße diesen Moment der Stille, wenn da nicht dieses riesengroße Fellmonster hechelnd neben mir stehen würde, was auf Deutsch bedeutet, mein Hund möchte sich in der freien Natur als Grünanlagenpfleger betätigen und sein Revier markieren. Bevor ich euch jetzt weiterhin mit belanglosem Zeug vergewaltige, versuche ich es  lieber mit einem Bild und ein paar netten Worten dazu. In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Sonntag und weiterhin  viel  Spaß im VEB.    ***Die Zeit steht still*** Licht aus die Zeit steht …

Crossing Roads

……oder „Die unerbittlichen Wege des Schicksals“ Als ich diese zwei Mohnkapseln sah, fragte ich mich ist es Schicksal das sich ihre Wege kreuzen oder nur Zufall? Was ist Schicksal eigentlich, frage ich mich und auch euch? Ich hab da mal so ein bisschen gesurft und mir meine eigenen Gedanken dazu gemacht. Viele Menschen glauben an das Schicksal aus Überzeugung, das bestimmte Lebenswege oder Ereignisse eines Menschen mehr oder weniger vorbestimmt sind. die anderen sagen es ist nicht möglich und glauben, dass das Leben vom Zufall oder dem freien willen abhängt. Was ist da nun richtig und was falsch? Dies definiert doch jeder für sich selbst denk ich und man sollte so tolerant sein und jedem seine Denkweise darüber selbst überlassen. Manchmal trifft man die Entscheidung doch aus freien Stücken neue Lebenswege zu beschreiten um vielleicht zu sich selbst zu finden so nach dem Motto „Back to the Roots“, oder aber um die Dämonen der Vergangenheit zurückzulassen. Wir müssen doch nur wieder lernen uns selbst zu vertrauen und unser Leben so zu leben wie wir es …

A Whisper in the Dark

oder……. Licht am Ende des Tunnels Ich glaube mal gehört zu haben, das es so etwas wie das Licht am Ende des Tunnels geben soll. Bullshit !!!! Im Augenblick ist es dort finster wie im Bärenarsch. Ich laufe, laufe und laufe, aber kein Licht in irgendeiner Form, hier gibt es nicht mal Glühwürmchen. Die Perversion an dieser Sache ist, das momentan alles aus dem Ruder zu laufen scheint. Die kurzen Tage in dieser Jahreszeit hauen mir zur Zeit auch täglich in die Fresse, Lustlosigkeit in höchster Vollendung Zum völligen Überfluss hat mir mein Serverbetreiber meine Seite stillgelegt, weil irgendein netter Mensch bzw. Spam-Robot der Meinung war von meiner Seite Spams zu versenden, selbst hier war das Licht aus. So ist das wenn man in einem dunklen Tunnel herumschleicht. Als ich dort umherirrte, sah ich ein kleines Flackern in der Ecke, sollte es der angekündigte Computerfachmann sein, der mir bei meinem Serverproblem helfen wollte. Ha, wie konnte ich so naiv sein an etwas Gutes zu glauben…. es war nicht der erhoffte Spezialist, es war nur Batman, …

House of Lost Souls

In der Pflanzenwelt ist jedes Ende ein neuer Anfang und hinter jedem Anfang wartet ein neues Abenteuer. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wo dieses Abenteuer beginnt? Bei dieser Samenkapsel der Mohnblume gehe ich natürlich von einem Samenkorn aus, wobei man über dieses Thema wohl ins unendliche philosophieren könnte. Ich betrachte die kleinen Samen einfach mal als Seelen der Natur, geboren im Schutz eines filigran strukturierten Hauses, die irgendwann ihre Reise in eine ungewisse Zukunft antreten. Jede einzelne von ihnen wird den Naturgewalten trotzen müssen. Einige werden wohl wie Fallschirmspringer mit dem Wind dahingleiten, andere mit einem Bachlauf tanzend auf dessen Wellen in ferne Welten gepült werden, aber eines ist gewiss, sie werden am Ende ihren Bestimmungsort erreichen um dort zu neuen Leben in Form einer farbenprächtigen Schönheit wiedergeboren zu werden. Bei meinem Bild sind die Seelen leider schon ausgeflogen, ich hatte dennoch das Glück eines ihrer filigran verzierten Häuschen zu finden und für euch in Szene zu setzen.    

Poppy People

Morgens halb sechs in Deutschland. Als ich meine morgendliche Pipirunde mit meinem Freund Merlin gemacht habe, hab ich diese kleinen unscheinbaren Mohngestalten gesehen. Sie fielen mir sofort ins Auge, weil die noch nicht geöffneten Mohnblüten aussahen als hätten sie Hüte auf. Die Blütenblätter wirkten in ihrer geschlossenen Form wie Gesichter und mir war so, als würden sie mich anstarren. Sie bettelten förmlich nach einem Shooting, was ich dann auch sofort in die Tat umsetzte. Ich nahm meine Kamera, setzte das Makro auf und tauchte ein in ihre kleine Welt. Spätestens jetzt war auch der Zeitpunkt, an dem auch ich alles andere um mich herum ausblendete, ich bin so zusagen ein Teil von diesem fantastischen Ort geworden.(Das hatte was von Gullivers Reisen). Kniend in mitten meiner Models begann ich das Shooting der anderen Art. Der Wind ließ sie sanft vor meiner Linse tanzen und ich konnte nicht mal sagen: hey Jungs, zappelt bitte nicht so rum. Nach guten 20 Minuten hatte ich die Show im Kasten. Als ich wieder in der Senkrechten war musste ich feststellen, …